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Chlamydien - Symptome und Behandlung

Chlamydien sind Bakterien, die - je nach Untergruppe - verschiedene Symptome und Erkrankungen hervorrufen können. Chlamydien-Infektionen sind häufig: man rechnet, dass in Abhängigkeit vom Lebensalter bis zu zehn Prozent der Bevölkerung mit Chlamydien (Chlamydia trachomatis) infiziert sind.

Chlamydien-Infektionen verlaufen im Anfang meist symptomarm bis symptomlos (asymptomatische Infektion). Diese unerkannten Infektionen führen leicht zu weiteren Ansteckungen. Weil sie häufig nicht erkannt werden erfolgt auch die erforderliche Behandlung nicht. Die chronischen Krankheitsverläufe entwickeln sich langsam und werden trotz der teils schwerwiegenden Spätfolgen den Chlamydien nicht zugerechnet.

Allgemeinsymptome bei Chlamydien-Infektionen:

  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Schlappheit und Unkonzentriertheit
  • Allergien in verschiedenen Formen
  • Stimmungstiefs
  • Vergesslichkeit
  • Müdigkeit
  • kurzer Atem
  • Entzündungen der Atemwege und Harnwege
  • Herzbeschwerden
  • Schwindelgefühl
  • Flirren vor den Augen
  • Entzündungen von Harnröhre und Prostata
  • Stoffwechselstörungen

\ Diese Symptome treten individuell sehr unterschiedlich auf und müssen in Zusammenhang mit der Gesamtklinik gewertet werden. Bei chronisch persistierender Infektion (lang anhaltender Infektion) wird das Immunsystem erheblich beeinträchtigt, so dass neben Symptomen der Erschöpfung auch vermehrt und länger dauernde Infekte auftreten. Die latent (unbemerkt) verlaufenden Entzündungen können schwere chronische Schäden anrichten, wobei es im Rahmen des spürbar körperlichen Abbaus zu depressiven Reaktionen kommen kann.\ \ Chlamydien verursachen Entzündungen im Körper, deren Symptome sehr denen einer Mykose (Pilz-Infektion) ähneln. Neben Chlamydien weisen auch Schilddrüsenfunktionsstörungen, Nebennierenschwäche, chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS), chronisch rezidivierende EBV-Infektionen und Borreliose vergleichbare Symptome auf.

Eine geeigntete Suchreaktion bei entsprechenden Symptome mit chronisch aktiven Entzündungen ist der hsCRP-Wert im Blut. Während das CRP ein Marker für bakterieller und rheumatischer Entzündungen ist, kann der sensitivere hsCRP einen Hinweis für chronische latente Entzündungen liefern.

 

Quelle: chlamydien-kompass.de