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Heißhunger auf Süßigkeiten ist Zeichen einer Zuckerregulationsstörung

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Heißhunger auf Süßigkeiten ist typisch für eine bestimmte hormonelle Funktionsstörung, bekannt unter der Bezeichnung Nebennierenschwäche. Bedingt durch den niedrigen Cortisolpiegel, kommt es zu wiederkehrenden Phasen einer Unterzuckerung. Zu wichtigsten Symptomen gehört neben dem Heißhunger auf Süßigkeiten eine vermehrte Erschöpfbarkeit und Zeichen einer Unterzuckerung gehören.

  • Neigung zum Zittern, wenn man unter Druck gerät
  • Neigung zu Gewichtszunahme mit Schwierigkeiten, wieder abzunehmen, speziell um die Taille herum
  • Infektanfälligkeit und die Tendenz, dass Infekte länger als normal anhalten
  • Besserung des Allgemeinbefindens bei Ruhe und im Liegen
  • verminderte Merkfähigkeit
  • Energieloch am Morgen und am Nachmittag gegen 15 - 17.00 Uhr
  • Plötzliche, kurze Besserung der Beschwerden nach einer Mahlzeit
  • häufige Müdigkeit zwischen 21. und 22.00 Uhr, man hält jedoch weiter durch
  • man benötigt Kaffee oder andere anregende Mittel, um am Morgen „in die Gänge“ zu kommen
  • Sucht nach salzigen, fettreichen und eiweißreichen Lebensmitteln, wie z.B. Fleisch und Käse
  • Schmerzen im oberen Rücken- oder Nackenbereich ohne erkennbare Ursachen
  • Besseres Befinden, wenn der Stress nachlässt, wie in einem Urlaub

Weitere Anzeichen und Symptome sind:  

  • leichte Depression
  • vermehrte Anstrengungen, den Anforderungen des Tages gerecht zu werden
  • Verminderte Fähigkeit, mit Stress umzugehen
  • trockene und dünne Haut
  • Hypoglykämie (Unterzuckerung)
  • niedrige Körpertemperatur
  • Nervosität
  • Herzklopfen
  • unerklärbarer Haarausfall
  • Abwechselnd Durchfall und Verstopfung
  • Verdauungsstörungen

Oben genannte Symptome bei Nebennierenschwäche entstehen durch das Zusammenwirken von nachfolgenden sekundären Hormonveränderungen. Bei Männern besteht häufig zugleich ein Testosteronmangel, während bei Frauen ein Testosterondominanz bei gleichzeitig vermindertem Estradiol zu beobachten ist.

Bei Geschlechter neigen phasenweise unter Symptomen der Schilddrüsenüberfunktion und Schilddrüsenunterfunktion, wobei die Laborwerte nicht selten im Normalbereich bleiben. Diese häufig übersehene Störung kann durch eine Psychotherapie nicht geheilt werden, allenfalls kann der Umgang mit den Symptomen geschult werden. Die nächtlich bei Frauen gehäuften Angst- und Paniksymptome sprechen in der Regel innerhalb weniger Minuten auf eine thyreostatische Behandlung und natürlich auf eine Medikation mit Hydrokortison an.

Testen Sie hier, ob Symptome einer Nebennierenschwäche bei Ihnen bestehen:

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